Umfragen zur Bundestagswahl 2017

Neu! Hier finden Sie Umfragen zu verschiedenen Themen rund um die Bundestagswahl 2017. Sie haben die Möglichkeit, selbst mit abzustimmen. Sollten Sie eher auf der Suche nach Ergebnissen von Wahlumfragen sein (klassische Sonntagsfrage / Hochrechnungen), um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie das Ergebnis der Wahl 2017 aussehen könnte, dann sollten Sie einen Blick auf eine der folgenden Seite werfen:

1. Umfrage zu möglichen Koalitionen im Bundestag nach der Wahl 2017

Welche Koalition finden Sie am besten geeignet, um nach der Bundestagswahl 2017 Deutschland voranzubringen?

Ergebnis anzeigen

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Da alle etablierten Parteien eine Koalition mit der AfD bisher ablehnen, ist diese Partei trotz hoher Umfrageergebnisse bei dieser Umfrage nicht vertreten.

2. Umfrage zu Sigmar Gabriel als Spitzenkandidaten der SPD bei der Bundestagswahl 2017

Sigmar Gabriel beim letzten SPD-Bundesparteitag - Derzeit tief in den Umfragen

Kredit: Arne Müseler / Lizenz: CC-BY-SA-3.0

Ist Sigmar Gabriel geeignet, um die SPD in Zukunft als Parteivorsitzender und Spitzenkandidat zu führen?

  • Nein (89%, 6.687 Stimmen)
  • Ja (11%, 853 Stimmen)

Wähleranzahl: 7.540

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Sigmar Gabriel war von 2005 bis 2009 Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Seit 2009 ist er Parteivorsitzender der SPD, diese Funktion kumuliert er seit Dezember 2013 mit der des Bundesministers für Wirtschaft und Energie. Seine Nettoeinkünfte betrugen im Jahr 2014 133.446 Euro (Monatsdurchschnitt 11.120 Euro).

Als Parteivorsitzender der SPD ist Sigmar Gabriel umstritten. Mögliche Nachfolger sowie Details über die SPD im Zusammenhang mit der Bundestagswahl 2017 finden Sie auf folgender Seite:

Die SPD bei der Bundestagswahl 2017: Programm und Kandidaten

3. Wahlen, Demokratie und die Macht des Volkes

Gehen in unserem politischen System tatsächlich Macht und Regierung vom Volk aus, wie es in einer Demokratie der Fall sein sollte?

Ergebnis anzeigen

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Im folgenden Artikel erfahren Sie mehr über den wahren Platz des Volkes in unserem politischen System:
Demokratie ohne das Volk

Fühlen Sie sich von dem derzeitigen politischen System vertreten?

Ergebnis anzeigen

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4. Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 2017

Werden Sie bei der nächsten Bundestagswahl wählen gehen?

Ergebnis anzeigen

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10 Comments

  1. Ein Herr Schulz findet keinesfalls meine Zustimmung als SPD-Kanzlerkandidat. Die aktuelle EU-Krise hat er als EU-Präsident an herausragender Stelle als Arbeitsergebnis mit zu verantworten. Kein gutes Arbeitszeugnis. Ein „Gescheiteter“ soll Kanzler? Ich würde mich schämen… der führt uns in die nächste Krise – so hat die SPD keine Chance und meine Stimme nicht.

  2. Die Frage ob wir eine Demokratie sind oder nicht, ist Blödsinn. Zum mindest sind die vorgegebenen Antworten Blödsinn. Natürlich sind wir keine Demokratie, weil der Bürger zu vielen Themen nicht gefragt wird. Wir wollten mehrheitlich den Euro nicht, CETA nicht, keine Auslandseinsätze der Bundeswehr, keine Flüchtlinge in der Nachbarschaft, einen funktionierenden Berliner Flughafen, die Todesstrafe für Kinderschänder, keine Steuern und weniger Bürokratie. Nicht alles davon ist machbar, nicht alles Sinnvoll und daher ist es auch nicht schlecht, wenn das Volk nicht die ganze Macht hat.

    Problematisch, speziell an der parlamentarischen „Demokratie“ ist, das wir keinen wirklichen, direkten Einfluss auf die Regierungsbildung und die Zielsetzungen der Regierung haben. Die entsteht erst in den Koalitionsverhandlungen.

    Womit wir aber definitiv ein undemokratisches oder wenig demokratisches System haben ist durch die Macht der Parteien in unserem System. Die Zweitstimme ist völliger Unfug. Wiso wähle ich eine Liste von Personen, habe aber keinen Einfluss auf die Liste? Wiso dürfen sich Personen sowohl direkt, ALS AUCH per Liste wählen lassen? Wenn die Bürger ihn oder sie im Parlament sehen wollten würden sie ihn ja wählen.

    Meiner Meinung nach wäre ein Mehrheitswahlsystem weit Demokratischer oder wenn wir in unserem System wenigstens das Staatsoberhaupt (also den Bundespräsidenten) wieder direkt wählen könnten. Dann hätte dieser wieder eine demokratisch legitimierte Kontrollfunktion und wäre nicht nur der Grüßaugust.

    • Ein Mehrheitswahlsystem wäre keineswegs demokratischer, da sich dann, wie in anderen Ländern zu sehen, letztlich 2 Parteien mal abwechselnd die Macht zuschieben würden, wie in USA (Republikaner/Demokraten) oder GB (Labour/Torys) zu betrachten. Eine Establishment-kritische Partei wie UKIP in GB hat zwar 12,5% der Stimmen erhalten, aber nur 1 Sitz im Parlament.

  3. Wenn ich wählen dürfte, würde ich die Mensch, Umwelt und Tierschutzpartei wählen.
    Sie sind transparent und gehen auch auf die Strassen und sitzen nicht nur faul rum und kassieren für nichts.
    Es ist schier unglaublich, dass soviele Menschen aus Gewohnheit immer wieder und lieber auf die Parteien zurück greifen, die sie seit je her kennen und wählen. Anstatt sich die Mühe zumachen sich zu informieren und einen anderen Weg zu gehen.
    Man sollte die Gesetze hinsichtlich der Wahlrechte eben so ändern. Für Menschen die hier geboren sind und die hier arbeiten gehen. Denn Menschen die keine deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, sind nicht wahlberechtigt.
    Es würden bestimmt mehr wählen, wenn wir anderen auch abstimmen dürften, wer uns zum Narren hält und wer nicht.

    Es scheint so, als ob die Mehrheit wirklich so leben möchte, anders kann ich es mir nicht mehr erklären.
    Wieso kann das Volk sich nicht einmal zusammen tun und an einem Strang ziehen und der Regierung mal gehörig den Marsch blasen?

    Wann wachen die Menschen denn endlich auf und begreifen, dass wir alle in einer Scheindemokratie leben? Wir sind nichts weiter als die dummen Marionetten derer, die sich noch voller stopfen und es sich auf unsere Kosten bequem machen.

    Leute wacht auf und schaut um euch. So kann das alles nicht weiter gehen.

  4. Ein sehr kluger Mensch ließ mal verlauten:
    „Würden Wahlen was bewirken, wären sie verboten.“
    Dennoch werde ich bei jeglichen Wahlen mein Kreuzchen der Partei oder dem Kandidat geben, wo ich annehme, dass die oder der am ehesten zum Wohle dem deutschen Volke agiert.

  5. Ich finde, jede Partei, die Stimmen von den Wählern erhält, sollte ganz genau prozentual zu den Stimmen im Bundestag vertreten sein und auch an der Regierungsarbeit beteiligt werden! Je mehr Stimmen, je mehr Aufgaben und Gewicht – das wäre gerecht.

    • Das ist das Schweizer System. Die Schweizer Regierung, der „Bundesrat“, wird nach dem Verhältnis der Wahlergebnisse der Parteien bei den Parlamentswahlen zusammengestellt.

      Das ist einmalig in der Welt. Im „Bundesrat“ (so heißt die Regierung der Schweiz) sitzen ALLE Parteien mit einer Anzahl „Bundesräte“, nach dem Verhältnis ihrer Wählerstimmen! Die verschiedenen Parteien hocken dann also in ein und derselben Regierung und sind auf Gedeih und Verderb GEZWUNGEN, nach dem so genannten „Kollegialprinzip“ zu kooperieren. Ob sie wollen oder nicht. Es gibt also nicht „Regierung vs. Opposition“, wie in unserem („Westminster“-)System. ALLE sind Regierung!

      So wird der Schweizer Bundesrat auf Wikipedia erklärt:

      „Bei der Schaffung des Bundesrates dienten das französische Direktorium der Revolutionszeit und antike griechische Behörden (Archonten) als Vorbild. Die Schweiz ist das einzige Land der Welt, welches dieses System angepasst und anstelle eines Westminster-Systems oder eines präsidentiellen Regierungssystems als Regierungsform übernommen hat. Es stellt somit politikwissenschaftlich ein Direktorialsystem dar.“

      Verrückte Schweizer, oder?
      Und das allerverrückteste: Es scheint unheimlich gut zu funktionieren! Dieser ZWANG zur Kooperation wirkt total befriedend.
      Dazu kommen natürlich noch die ganzen Volksabstimmungen, die ständig, am laufenden Band, vorgenommen werden. Es vergeht kaum eine Woche, in der es nicht irgendeine Volksabstimmung gibt. Wenn Du in die Schweiz fährst, egal wann, siehst Du immer, das ganze Jahr über, Plakate über Plakate, auf denen für die unterschiedlichen Positionen zu irgendeiner gerade anstehenden Frage, über die das Volk (auf kommunaler, kantonaler oder Bundes-Ebene) zu entscheiden hat.

      Die spinnen, die Schweizer! Aber man muss sie einfach gern haben. Garantiert… Wenn man es so hört, meint man, das müsse doch ein einziges Chaos sein. Ist es nicht. Die Schweiz ist eines der ordentlichsten Länder, das es gibt. Weil sie sich ständig zusammenraufen und zusammenreißen MÜSSEN. Sie kommen gar nicht drum rum. Die Kehrseite ist, dass manche Deutsche, die in der Schweiz leben, einen viel stärkeren Konformitätsdruck als in Deutschland empfinden. Das liegt an diesem Zwang zur Kooperation, der in dem System eingebaut ist. Weil es nicht Regierung und Opposition gibt, gibt es keine Konfrontation wie bei uns. Sie denken von Kindesbeinen an nicht konfrontativ, sondern kooperativ. Sie können gar nicht anders. Keiner kann sich ausklinken und auf Opposition machen wie bei uns…

  6. Bundestagswahlen 2017!
    Ich bin der Meinung, dass jeder zur Wahl gehen sollte, der was verändern möchte. Wer sich immer beschwert und nicht wählen geht, akzeptiert die jetzige und zukünftige Politik.
    Keine der großen Parteien hat überhaupt eine Stimme verdient. Die großen Parteien muss man mal nicht wählen, damit sie merken, dass was nicht stimmt. Alle Wähler sind gefragt und jeder sollte zur Wahl gehen. Wir brauchen eine Politik für das Volk, um in Deutschland was zu verändern.

  7. „Fühlen Sie sich von dem derzeitigen politischen System vertreten?“
    Das geht ja schon allein deswegen nicht, weil meine Partei nicht in den Bundestag gekommen ist. Ich habe nicht einen einzigen Vertreter im Parlament. Und dann muss ich mir jedes Mal wieder anhören: „Geht wählen! Ihr dürft alle mit entscheiden. Jede Stimme zählt.“? Achja? Zählt meine Stimme? Habe ich deswegen 0 Vertreter im Parlament? Hatte deswegen die Stimme der CDU-, SPD-, Grünen-Wähler ein Gewicht von 1,6? Steht nicht im Grundgesetze, dass die Wahl allgemein und gleich sei? Der Bundestag ist grundgesetzwidrig. Ich lebe aktuell somit tatsächlich ohne Übertreibung in einer Diktatur.

    Und am Brexit sehen wir es doch perfekt. Die Meinung, der Wille, das Bedürfnis des Volkes ist den Politikern doch scheißegal. Wir dürfen ja und Amen sagen, aber sobald wir eine andere Meinung haben, sind wir dumm, Nazis und sollten nicht mehr wählen dürfen. Und dann begründen die das mit „Das Pfund verliert an Wert“? Ist das alles? Vielleicht geht es den Bürgern ja mehr um Infrastruktur, Sozialleben oder Bildung? Die Politiker sind dumm, die können ja nicht mal die Bürger interpretieren. Oder ist Geld alles, was zählt? Angenommen ein Mann hat eine Frau und zwei Kinder. Die Frau sagt: „Ich möchte nicht den besten Job und ein Maximum an Gehalt. Ich möchte lieber für meine Kinder da sein.“ Dann muss ja der CDU- oder SPD-Vater zu seiner Frau sagen: „Du bist dumm. Du darfst nicht für die Kinder da sein. Du musst dir den besten Job suchen und ein Maximum an Gehalt nach Hause bringen, ansonsten bist du dumm und willst nicht mit mir zusammen arbeiten.“

    Dann manipulieren die Politiker uns, wie die Aussage auf Phoenix, dass es in Griechenland eine Umfrage zum Euro gab und die Bürger ihn behalten wollten. Da musste erst mal der „Rechtspopulist“ Lucke korrigieren, dass die Bürger nur über die Sparmaßnahmen abstimmen durften und sich dagegen entschieden haben. Und die Regierung hat es trotzdem weitergeführt. Warum dürfen Politiker uns belügen und uns dann als dumm darstellen? Und warum dürfen die auf den Wählerwillen in einer Demokratie scheißen? In Frankreich gab es 2005 eine Abstimmung über den Vertrag von Lissabon. Die Bürger waren dagegen. 2007 hat die Regierung den Vertrag unterschrieben. Ist das Demokratie? Ist es Demokratie, wenn Juncker CETA in der nicht legitimierten EU-Kommission ohne EU-Parlament und ohne Gliedstaaten beschließen will?

    Frau von der Leyen hat gesagt, dass 3/4 aller englischen Jugendlichen für die EU war. Da sagte wenigstens die Journalistin: „Nicht mal 50% der Jugendlichen haben abgestimmt.“ Von der Leyen: „Die zählen nicht. Das ist Demokratie.“ Wie? Was ist Demokratie? Manipulation ist Demokratie? Wenn 62% der Jugendlichen die EU so egal war, dass sie nicht mal zur Wahl gingen, dann sind sie etwa EU-Befürworter? Und wenn 1 von 10 Kindern XBOX spielen 4 Wii und 5 Kinder spielen lieber MauMau analog, dann sind 80% der Kinder für Nintendo Wii? Ist das Wahlanalyse? Und wenn jemand dumm ist, dann sind es die Jugendlichen, die in der EU bleiben wollen, lieber auf ihrem Arsch auf der Couch sitzen bleiben, ihre Stimme nicht abgeben und dann sagen: „Die Alten haben unsere Zukunft kaputt gemacht.“ DAS ist dumm. Und ich freue mich, dass es kein zweites Referendum gibt. Dann müssten ja bei einem Wechsel die Verlierer auch sagen: „Wir wollen ein zweites Referendum.“ Dann wählen die ja alle 2 Monate wieder und es endet nie.

    Und was war das eigentlich mit dem US-Kriegsschiff auf internationalem Gewässer? „Das russische Kampfflugzeug flog zu nah an uns vorbei. Das war ein Völkerrechtsbruch. Das war eine ernste Gefahr.“ Und dann höre ich im gleichen Video in einem ganz knappen Satze: „Das ganze ereignete sich 160 km vor der Küste Russlands.“ Was? Wie soll ich das verstehen? Die Russen dürfen nicht mal in ihren eigenen Staat fliegen, wenn die Amis das nicht wollen? Angenommen die Russen wären 160km vor Miami gewesen und hätten gesagt: „Die USA sind ganz in unserer Nähe. Die sind viel zu nah. Das ist extrem gefährlich für Russland. Das ist ein Völkerrechtsbruch. Dann wette ich, hätten die Westmedien gesagt, die Russen würden Propaganda betreiben.
    Und wie war das? Die Russen müssen sanktioniert werden, weil sie in die Krim einmarschiert sind? Ich habe jetzt erst in den Nachrichten gelesen, dass Israel im besetzten palästinensischen Westjordanland Wohnblöcke für israelische Bürger bauen. Aber ich habe noch nie von Sanktionen gegen Israel gehört. Warum?

    Ich lebe in keiner Demokratie. Bei uns herrscht Propaganda. Die Politiker lügen, wo sie können. Und dann sind wir die dummen, wenn wir eine eigene Meinung haben. Ach ja: und Nazi und rechtspopulistisch. Hatten wir nicht mal Meinungsfreiheit? Wenn man heute seine Meinung sagt, wird man sofort mundtot gemacht und diffamiert. Sind das überhaupt noch freie Wahlen, wenn CDU und SPD gegen Parteien antreten, die von den Medien vorverdaut werden und es dem Bürger nicht erlaubt wird, sich seine eigene Meinung über andere Parteien zu bilden?

    Ich war in meiner Universität bei einer Diskussion: „Versammlungsdemokratie nach dem Vorbild Schweiz“ Dort wurde unter anderem gesagt, dass Parlamente veraltete Institutionen aus der Zeit der Monarchie seien. Ich habe ebenfalls mal gelesen, dass Parlamente entstanden sind um die Steuern für die Monarchen einzutreiben. Demnach kein demokratisches, sondern monarchisches Organ. Auf der Konferenz meinten sie, dass die heutigen Berufspolitiker ihre Position, Steuergelder und Wahlkämpfe missbrauchen um sich ihren Platz/ihre Macht zu sichern. Und ganz ehrlich: Das kommt mir auch so vor. Der Richter von Jena hat dort gesagt, dass er in einer Demokratie leben möchte. Und wenn dies bedeute, dass in einer Volksabstimmung das 60% des Volkes für eine Beschränkung des Flüchtlingszustroms stimmen, dann muss er damit leben. Wenn er die Meinung des Volkes nicht mögen würde, dann müsste er sich für etwas anderes als Demokratie entscheiden. Ein Schweizer Politiker zitierte die Schweizer Bundeskanzlerin: „Das Volk hat immer das letzte Wort. Aber es hat nicht immer Recht.“ Da stand ein Politiker aus der Opposition empört auf: „Wer bitte darf denn in einer Demokratie entscheiden, wer Recht hat und wer nicht? Darf eine Bundeskanzlerin entscheiden, was Recht ist? Darf das eine Regierung oder ein Parlament? Ich finde es arrogant, dass ein Politiker sich herausnimmt zu entscheiden, ob das Volk richtig oder falsch entschieden hat.“ Aber genau so funktionieren Deutschland und die EU. Die Politiker entscheiden, was richtig ist. Und das Volk ist dumm.

    Ich hasse Deutschland und die EU. Ich finde die englischen Bürger toll, mutig und intelligent. Und allein wegen unserer Propaganda würde ich in einem Referendum ebenfalls gegen die EU stimmen. Nur werden wir das in Deutschland NIE dürfen. Weil wir dumm sind. Selbst der Wirtschaftsprofessor Bernd Lucke ist laut Sigmar Gabriel dumm. Und warum? Weil er vor Jahren die Zukunft Griechenlands richtig vorausgesagt hat? Griechenland steht angeblich immer noch kurz vorm Staatsbankrott, obwohl es seit Jahren etliche Rettungspakete bekam. Die Armut steigt und die Jugendarbeitslosigkeit ist immer noch bei 50%. Ebenso in Spanien. Und jetzt wird die italienische Finanzkrise zur neuen Gefahr der EU. Aber Bernd Lucke ist dumm. Natürlich!

    Und dann heißt es immer, dass wir die EU brauchen, da ginge es uns besser. Freizügigkeit? Ein Freund von mir war jetzt für 2 Monate in Norwegen arbeiten. Ich wusste gar nicht, dass Norwegen in der EU ist? Oder wie funktioniert das nun? Oder Reichtum? Die Schweiz ist das reichste Land der Welt. Sind die in der EU? Armut? In Deutschland ist der Bevölkerungsteil gewachsen, der von Armut bedroht ist. Der EU-Durchschnitt liegt bei 24,4%. Das Land mit der geringsten Armutsbedrohung ist Island mit 11%. Gehört Island zur EU? Sämtliche Vorteile der EU, die die Politiker nennen, lassen sich widerlegen. Also worum geht es dann?

    Im übrigen bin ich Student, der eine miese Familie hatte und deswegen schon 3 Einzeltherapien und eine Gruppentherapie brauchte. Das lässt der Staat zu, denn noch bis 2000 war es in Deutschland legal seine Kinder zu schlagen. Meine Therapeuten meinten, dass ich nach meiner Erfahrung eine Persönlichkeitsstörung haben müsste, aber ich hätte keine, weil ich ein starker Kämpfer sei und mich gut entwickle. Dennoch benötigt der Kampf viel Kraft und ich studiere mit 29 Jahren immer noch und das ohne BAföG. Ich weiß nicht, wie ich über die Runden kommen soll und habe ständig Angst, die mich auch wieder im Studium lähmt. Heutzutage müssen immer mehr Studenten zur Tafel. Man sieht so viele Bettler auf der Straße. Wo ist denn nun unser Wohlstand, der immer und immer wieder im Fernsehen angesprochen wird und den die manipulierten Bürger weiter propagieren? Und dann sagt Sigmar Gabriel, er wolle Pässe für die englischen Jugendlichen austeilen. Denen hilft er? Die zu dumm sind zur Wahl zu gehen und ein Kreuz zu setzen? Fremden Staatsbürgern? Und seinen eigenen Bürgern hilft er nicht? Warum bekomme ich kein Hartz IV? Warum bekomme ich kein Ausgleich dafür, dass mich der Staat in einer so kaputten Familie ließ? Wo ist denn nun unser sozialer Rechtsstaat?

    Vielen Dank fürs zuhören. Inzwischen ohne Hoffnung, dass wir irgendwann einen demokratischen Staat haben werden.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Tobias Herrmann

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