Bundestagswahl 2017: alle kandidierenden Parteien

An der Bundestagswahl 2017 werden 42 Parteien teilnehmen. Bei der letzten Bundestagswahl im Jahr 2013 waren es nur 34. Die meisten Parteien treten mit Landeslisten an. Acht der 42 kandidierenden Parteien treten jedoch nur mit WahlkreiskandidatInnen an.

Die 8 größten Parteien der Wahl 2017 (Zusammengestellt von bundestagswahl-2017.com)

Die „etablierten“ Parteien

Als „etabliert“ gelten Parteien, die seit der letzten Bundestagswahl entweder im Bundestag oder in einem Landtag ununterbrochen mit mindestens fünf Abgeordneten vertreten sind.

Bei der Bundestagswahl 2017 werden voraussichtlich folgende etablierte Parteien antreten: CDU, SPD, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen, CSU, FDP, AfD, die Piratenpartei und die Freien Wähler. Diese Parteien erreichten auch bei der letzten Bundestagswahl mindestens 1 Prozent der Erststimmen (Wahlkreis) sowie der Zweitstimmen (Landeslisten).

  • FDP (Freie Demokratische Partei)
    Zweitstimmen bei der letzten Wahl: 2.083.533 (4,8 %)
    Mitgliederzahl: ca. 54.000
  • AFD (Alternative für Deutschland)
    Zweitstimmen bei der letzten Wahl: 2.056.985 (4,7 %)
    Mitgliederzahl: ca. 25.000
  • PIRATEN (Piratenpartei Deutschland)
    Zweitstimmen bei der letzten Wahl: 959.177 (2,2 %)
    Mitgliederzahl: ca. 12.000
  • FREIE WÄHLER
    Zweitstimmen bei der letzten Wahl: 423.977 (1,0 %)
    Mitgliederzahl: ca. 6.500

Abwesenheit aller Parteien im Plenarsaal desBundestags

Das Herzstück des Deutschen Bundestages: der Plenarsaal.

Foto: Times. Quelle: Wikipedia. Lizenz: u.a. CC BY 2.0

Die „nicht-etablierten“ Parteien

Die NPD zählt nicht mehr zu den etablierten Parteien

Im September 2016 scheiterte die NPD an der Fünf-Prozent-Hürde bei der Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern. Sie verlor dadurch ihre sechs Abgeordneten im Landtag. Seitdem ist sie weder im Bundestag noch in Landtagen vertreten und gilt nicht mehr als etabliert.

  • NPD (Nationaldemokratische Partei Deutschlands)
    Zweitstimmen bei der letzten Wahl: 560.828 (1,3 %)
    Mitgliederzahl: ca. 5.000

Um sich die Landschaft der Kleinparteien besser vorstellen zu können, werden in den folgenden Diagramme die Ergebnisse der nicht-etablierten Parteien bei der letzten Bundestagswahl vorgestellt.1

Liste der Kleinparteien: 1. Teil

Parteien mit einer Anzahl an Zweitstimmen zwischen 40.000 und 150.000:

Parteien, die bei der Bundestagswahl zugelassen sind.

  • TIERSCHUTZPARTEI (Partei Mensch Umwelt Tierschutz)
    Zweitstimmen bei der letzten Wahl: 140.366
    Mitgliederzahl: ca. 1.300
  • ÖDP (Ökologisch-Demokratische Partei)
    Zweitstimmen bei der letzten Wahl: 127.088
    Mitgliederzahl: ca. 6.000
  • REP (Die Republikaner)
    Zweitstimmen bei der letzten Wahl: 91.193
    Mitgliederzahl: ca. 4.500
  • DIE PARTEI (Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative)
    Zweitstimmen bei der letzten Wahl: 78.674
    Mitgliederzahl: ca. 20.000 (?)
  • BP (Bayernpartei)
    Zweitstimmen bei der letzten Wahl: 57.395
    Mitgliederzahl: ca. 6.000

Die Partei Bürgerbewegung pro Deutschland (Kurzbezeichnung: pro Deutschland, ca. 1.100 Mitglieder) wird an der Bundestagswahl 2017 nicht teilnehmen und ist aus diesem Grund nicht im Diagramm dargestellt. Bei der letzten Bundestagswahl konnte sie 73.854 Wähler überzeugen.

Liste der Kleinparteien: 2. Teil

Parteien mit einer Anzahl an Zweitstimmen zwischen 15.000 und 40.000:

Kleinparteien bei der Bundestagswahl

  • Volksabstimmung (Ab jetzt … Demokratie durch Volksabstimmung; Politik für die Menschen)
    Zweitstimmen bei der letzten Wahl: 28.654
    Mitgliederzahl: ca. 1.000
  • PDV (Partei der Vernunft)
    Zweitstimmen bei der letzten Wahl: 24.719
    Mitgliederzahl: ca. 550
  • MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands)
    Zweitstimmen bei der letzten Wahl: 24.219
    Mitgliederzahl: ca. 1.800
  • PBC (Partei Bibeltreuer Christen)
    → Bundestagswahl 2017: Bündnis C – Christen für Deutschland
    Zweitstimmen bei der letzten Wahl: 18.542
    Mitgliederzahl: ca. 3.500

Die Partei Bibeltreuer Christen (PBC) nahm an der Bundestagswahl 2013 in Baden-Württemberg und Niedersachsen teil. Dabei wurde sie von der Partei für Arbeit, Umwelt und Familie (AUF) unterstützt, die selbst nicht an der Wahl teilnahm. 2015 fusionierten beide Parteien, die entstandene Vereinigung trägt den Namen Bündnis C – Christen für Deutschland. Die neue Partei wird an der Wahl 2017 teilnehmen.2

Das Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit (BIG) wird an der Bundestagswahl 2017 nicht teilnehmen. Der Partei wird eine Verbindung zu der vom türkischen Präsidenten Erdoğan angeführten Regierungspartei AKP nachgesagt. Bei der letzten Bundestagswahl bekam die BIG 17.743 Zweitstimmen. Ein ähnliches Ergebnis erreichte sie bei der Landtagswahl 2017 in NRW.

Liste der Kleinparteien: 3. Teil

Parteien mit einer Anzahl an Zweitstimmen unter 15.000:

Kleinstparteien bei der Wahl 2017

  • BüSo (Bürgerrechtsbewegung Solidarität)
    Zweitstimmen bei der letzten Wahl: 12.814
    Mitgliederzahl: ca. 1.100
  • Feministische Partei DIE FRAUEN
    Zweitstimmen bei der letzten Wahl: 12.148
    Mitgliederzahl: 376
  • Die Violetten
    Zweitstimmen bei der letzten Wahl: 8.211
    Mitgliederzahl: ca. 700
  • Familien-Partei Deutschlands (FAMILIE)
    Zweitstimmen bei der letzten Wahl: 7.449
    Mitgliederzahl: ca. 600
  • Partei für Soziale Gleichheit (PSG)
    → Bundestagswahl 2017: Umbenennung in Sozialistische Gleichheitspartei, Vierte Internationale (Kurzbezeichnung SGP)
    Zweitstimmen bei der letzten Wahl: 4.564
    Mitgliederzahl: ca. 300
  • Die Rechte
    Zweitstimmen bei der letzten Wahl: 2.245
    Mitgliederzahl: ca. 650

Die Partei der Nichtwähler (Kurzbezeichnung: Nichtwähler) wird an der Bundestagswahl 2017 nicht Teilnehmen. Bei der letzten Bundestagswahl bekam die 1998 gegründete Partei 11.343 Zweitstimmen.

Die Rentnerinnen- und Rentner-Partei (Bündnis 21/RRP) bekam bei der letzten Bundestagswahl 8.578 Wählerstimmen. Die Partei löste sich im Mai 2016 auf.

Lesen Sie auch:

Parteien, die 2017 zum ersten Mal bei einer Bundes­tags­wahl antreten werden

An der kommenden Bundes­tags­wahl werden voraus­sichtlich folgende „neue“ Parteien teilnehmen:

  • Deutsche Mitte (DM)
    Mitgliederzahl: ca. 2.500

Die Partei Deutsche Mitte wurde 2013 von Christoph Hörstel gegründet. Laut eigenen Angaben hat DM die Ethik als oberstes Prinzip.

  • Bündnis Grundeinkommen (BGE)
    Mitgliederzahl: ca. 250. Das BGE ist keine Mitgliederpartei. Mitglieder werden nur aufgenommen, wenn sie von zwei Mitgliedern unterstützt werden.

Das Bündnis Grundeinkommen ist eine monothematische Partei, die sich für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens einsetzt.

  • V-Partei3 — Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer
    Mitgliederzahl: ca. 1400

Die V-Partei3 setzt sich für Umwelt- und Klimaschutz, Tierrechte und Verbraucherschutz ein. Bei der Bundestagswahl 2017 wird sie in 12 Bundesländern antreten.

Weitere Parteien: Eine vollständige Liste aller Kleinparteien finden Sie auf der Website des Bundestags.

Parteien, die nach Ihrer Zulassung von der Bundestagswahl zurückgetreten sind

Im August 2017 wurden 48 Parteien offiziell zugelassen. Sechs dieser Parteien haben bereits auf ihre Teilnahme verzichtet:

  • Deutsche Konservative
  • Deutsche Zentrumspartei – Älteste Partei Deutschlands gegründet 1870
  • Die Gerade Partei
  • Die Republikaner
  • Jugend- und Entwicklungspartei Deutschlands
  • Transhumane Partei Deutschland

Lesen Sie auch:

Weitere Parteien, die bei der Bundestagswahl 2017 nicht antreten werden

  • Liberal-konservative Reformer (LKR)
    Mitgliederzahl: ca. 2.000

Der Spitzenkandidat der LKR ist der Mit­begründer und ehemalige Bundes­sprecher der AfD Bernd Lucke. Dieser gründete die LKR (damals ALFA), nachdem er 2015 aus der AfD gedrängt worden war.

Juni 2017: Auf dem Parteitag der LKR stimmten die Mitglieder gegen eine Teilnahme der Partei an der Bundestagswahl. Infolgedessen wird die LKR bei der Wahl im September nicht antreten.3

  • Rentner Partei Deutschland (RENTNER)

Die 2002 in Kassel gegründete „Rentner Partei Deutschland“ konnte bei der letzten Bundestagswahl 25.134 Zweitstimmen gewinnen. Diese Partei wird an der Bundestagswahl 2017 nicht teilnehmen: Sie löste sich 2016 auf.4 Aus diesem Grund wird sie in dem zweiten Diagramm der Kleinparteien nicht erwähnt.

Lesen Sie auch:

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Fußnoten anzeigen

  1. Obwohl die NPD nicht mehr zu den etablierten Parteien gehört, ist sie wegen ihrer Wesensverwandtschaft mit dem Nationalsozialismus nicht Teil des Diagramms.
  2. Quellen: Wikipedia, Bündnis C – Christen für Deutschland, Website von Bündnis C (Bundestagswahl)
  3. Zeit Online: Bernd Lucke: LKR werden nicht bei Bundestagswahl antreten, 17.06.2017
  4. Quelle: Wikipedia, Rentner Partei Deutschland

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15 Comments

  1. Warum fehlt die DIB (Demokratie in Bewegung) in der Aufzählung der für den Bundestag kandidierenden Parteien? Mit ihren Forderungen nach einem transparenten Lobbyregister und einer neuen Art der Basisdemokratie könnte sie der Parteienlandschaft im Bundestag neuen Schwung geben.

  2. Leider werden bei allen Wahlveranstaltungen immer die falschen Fragen gestellt. Nach dem Brexit wurde nur gegen die Britten gewettert. Kein einziges mal wurde nach den Gründen gefragt.

    Warum ist es nicht möglich die Renten an die Pensionen anzupassen? Ist die Arbeit der Angestellten weniger Wert als die der Beamten?
    Der Dieselgipfel hat bei vielen Eltern eine Frage aufgeworfen. Wie sollen wir unsere Kinder erziehen? Erziehen wir sie zu Lügnern und Betrügern ist die Chance sehr groß, dass sie später sehr viel Geld verdienen, ein sehr hohes Ansehen in den Führungsetagen der Parteien, Organisationen und sogar in der Regierung genießen – und sie sind für die deutsche Justiz praktisch unantastbar. Welche Zukunftserwartungen haben die Kinder, wenn sie zur Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit erzogen werden?

    Jeder Wähler muss sich bei der Wahl dafür entscheiden, wie, oder ob sich unser Land verändern soll. Wer aber nicht wählt sollte sich nachher nicht ärgern, dass die Wahlversprechen wieder nicht eingehalten werden.

  3. Die sogenannten etablierten Parteien scheuen einen ehrlichen Vergleich über Ihre Arbeit wie der Teufel das Weihwasser. Die größte Furcht von CDU/CSU, SPD und FDP ist das der Bürger endlich mal erkennt wer die eigentlichen Herren dieser Parteien sind.

    Die 5% der ganz reichen Bürger bestimmen in diesen Parteien wo es entlang geht. Immer schön verdeckt, das der Bürger bloß nicht merkt, wie intelligent er betrogen wird. Nicht umsonst hat das reichste Land in der EU mit die niedrigsten Löhne, die niedrigsten Renten und ein Hartz IV Gesetz. Nicht umsonst ist eine Angela Merkel eine Verfechterin des Lobbyistentums. Alles Konstellationen die darauf hindeuten, das diese Parteien uns gemeinschaftlich belügen und betrügen.

  4. Ich bin der Meinung, dass auf dieser offiziellen Seite zur Bundestagswahl als Überblick die wählbaren Parteien ALLE gleichberechtigt oben zu erscheinen haben, die teilnehmen dürfen.
    Gerne kann man dann darauf eingehen, ob neu oder etabliert usw..
    Oder haben es die etablierten Parteien besonders nötig in Alleinstellung ganz vorn besonders hervor gehoben zu werden?
    Für mich ist dies schon der erste Versuch, die anderen Parteien aus dem „Blickfeld“ zu rücken und deren Chancen durch diese Platzierung optisch darzustellen, als stünden sie in der Gunst der Wähler ganz hinten. Nun gerade hier in diesem Fall ist ein ganz interessanter Parteineuzugang tatsächlich an letzter Stelle genannt und zwar die BGE – Bündnis Grundeinkommen. Umfragen haben aber ergeben, dass weit über die Hälfte der Deutschen für das bedingungslose Grundeinkommen sind und sich somit sehr für dieses Thema interessieren, für die Zukunft, die sich aus einem solchen Modell ergeben wird. Bedingungslos für Jeden, ohne Zwang zu Sanktionen und es soll die tatsächliche gesellschaftliche Teilhabe und Existenz sichern. Für die Freiheit, sein Leben wieder selbst in die Hand nehmen zu können und dass man nicht von vornherein mit dem Schatten drohender Sanktionen von HartzIV erpressbar wird.und sich zum Arbeitsroboter umfuntionieren lassen muß wegen wirtschaftlicher Zwänge. Diese Partei ist zur Bundestagswahl wählbar.
    Was würdest DU mit Deinem Leben tun, wenn Du bedingungsloses Grundeinkommen erhalten würdest?

    • Und genau das suggeriert auch die gesamte Parteienlandschaft. Die etablierten sind etabliert, weil sie etabliert sind. Genau wie dieses Merkmal „bekannt und bewährt“. Aber wenn man Jahrzehnte zurückblickt, ja, ich habe Nachrichten aus dem Jahr 1977 gesehen, wo die selben Probleme insbesondere der soziale Bereich schon angesprochen wurden, wie sie immer noch existieren.

      Wir brauchen einen objektiveren und gesünderen Blick auf die Arbeit, aber was findet man? Indoktrination weit und breit, wie im 19.Jahrhundert am besten noch zur Phase des Frühkapitalismus. Die meisten Menschen werden wegen Desinformation nicht mal wissen, dass es die BGE-Partei überhaupt gibt und genau das Hauptproblem aller berührt.

  5. Parteien, die 2017 zum ersten Mal bei einer Bundes­tags­wahl antreten werden: Demokratie in Bewegung (DiB) Darum geht es:

    Es könnte besser laufen mit der Demokratie: transparenter und gerechter. Aber den bestehenden Parteien ist die Phantasie abhanden gekommen, dass es auch anders ginge. Nicht vorwiegend Reiche und Mächtige sollten Einfluss haben auf politische Entscheidungen, sondern wir alle – und nicht nur alle vier Jahre bei Wahlen, sondern täglich. Das ist möglich! Dafür braucht es Phantasie und das nötige Instrument. Und beides haben wir.

  6. Das wichtigste der Niederlanden ist, dass es keine Prozenthürde gibt. Das Parlament hat 150 Sitzen. 0,67 % der Stimmen genügen für einen Sitz. Derzeit gibt es im Parlament 13 Parteien. Das bedeutet, dass viele Gruppen ihre Stimme hören lassen können. Das ist richtige Demokratie – da hat Deutschland noch was zu lernen!

    • Wenn Sie im Geschichtsunterricht aufgepasst hätten, dann wüssten Sie, dass mit ein Grund für das Scheitern der Weimarer Republik die Uneinigkeit im Parlament war, da dort viele Klein- und Splitterparteien auf Grund der fehlenden 5% Hürde ihren Platz hatten. Aus diesem Grund hat man für die Bundesrepublik eine 5% Hürde gesetzt um zu vermeiden, dass das Parlament unfähig ist jegliche Entscheidungen zu treffen!

    • @ Gian-Filippo Venticinque

      Wenn Ihre Aussage zutreffend wäre, dann hätte die im Zuge der Bundestagswahl 1949 mangels einer bundesweiten 5% Hürde entstandene Parteienvielfalt im Bundestag erneut eine parlamentarische Unfähigkeit bedeutet, Entscheidungen zu treffen, was aber nicht der Fall war. Ich habe im Geschichtsunterricht gelernt, dass bei gleichem historischen Kontext wie in der Weimarer Republik auch andere Verfassungen und Wahlsysteme von den Nazis hätten unterlaufen werden können. Im Übrigen waren es gerade Parteien ab 5% Stimmenanteil, die mit der Zustimmung zum Ermächtigungsgesetz im März 1933 die Zerstörung der Demokratie besiegelten.

  7. Zu Mitgliederzahlen der FREIEN WÄHLER:

    Sie haben deutschlandweit ca. 280.000 Mitglieder.
    Mehr als 24.000 aktive Mitglieder der freien und unabhängigen Wählergemeinschaften in NRW sind In Rathäusern, in den Bezirksvertretungen, im Kreistag, in den Regionalräten und in den Landschaftsverbänden vertreten.

  8. In den Niederlanden wird man alphabetisch über ALLE Parteien informiert, ihre Ziele werden aufgelistet und die Prozente an weiblichen Kandidaten (wichtig in einer Zeit der zunehmenden Neandertal-Politik). Tatsächlich tendieren die Wähler – männlich UND weiblich – dazu, erstmal nachzuschauen, wie hoch der Frauenanteil ist. Würde mich freuen, wenn jemand einen objektiven Link weiß…

  9. Ich wünschte ALLE ÖR-Medien würden etwas mehr über ALLE Parteien, die sich zur Bundestagswahl im Jahr ’17 stellen, ausführlich berichten. Anstatt Regierungsparteien zu schonen, Opposition Parteien kaum zu kommentieren und die AfD zu verteufeln sollten die ÖR-Medien auf „Alternativen“ zur Alternative und alte Volksparteien hinweisen.

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